Tipps zum Einstieg

Das ist wohl der schwerste Schritt, wenn man sich mit alten Schriftstücken und Dokumenten beschäftigen möchte: wo fange ich an, wenn ich einen absolut unleserlichen Text vor mir liegen habe? Leider ist die Antwort sehr profan, Sie fangen nämlich am Anfang an. Beim ersten Buchstaben und versuchen, diesen zu entziffern. Die schlechten News: Da müssen Sie durch. Die guten News: Das ging uns allen so. Dennoch gibt es einige Tipps, die Ihnen hierbei eventuell weiter helfen können.

  • Schrifttafeln. Diese alphabetischen Tafeln helfen Ihnen, die standardisierte Ausführung eines Buchstabens zu erkennen. Leider war es früher wie es auch heute noch ist und die meisten Handschriften folgen eigenen Regeln. Legen Sie sich dennoch, vor allem am Anfang, Schrifttafeln mit zur Transkription eines Textes.
  • Stolpern Sie zwischenzeitlich über Wörter und Buchstaben, die Sie nicht entziffern können, so haben Sie vielleicht zuvor schon ein Wort entziffert, und können nun über Vergleichen weiter kommen.
  • Bekannte Worte, wie Namen von Personen oder Orte erkennt man schneller. Haben Sie hier etwas erkannt, können Sie auch wiederum über Vergleiche weiter kommen, sollten Sie an anderer Stelle hängen bleiben.
  • Zählen Sie die Aufwärtsschwünge von Buchstaben. Gerade „m“, „n“, „r“ oder „e“ sind nur so zu unterscheiden.
  • Es gibt zwar wenige Eselsbrücken, doch das „u“ mit dem leicht zu erkennen Strich darüber, oder auch Buchstabenkombinationen wie „sch“ oder „st“ sind leicht zu erkennen – diese sollten Sie sich zu erst merken!

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